Was wird trainiert?

Im Januar 2015 erweiterte die Judoabteilung des PSV ihr Trainingsangebot. Neben Judo wurde als neue Unterabteilung das moderne Selbstverteidigungssystem T.S.D. (kurz für Tactical Solutions for Defense) integriert. Inzwischen findet das Training in einer eigenenständigen Abteilung des PSV statt.

T.S.D.

T.S.D. ist ein hocheffektives, der Realität des 21. Jahrhunderts angepaßtes Selbstverteidigungssystem, welches für Männer und Frauen jeden Alters gleichermaßen geeignet ist. T.S.D. deckt alle Bereiche und Distanzen einer eventuellen Selbstverteidigungssituation ab: Treten, Schlagen / Boxen, Clinch und Bodenkampf … mit und ohne Waffen.

T.S.D. basiert technisch vor allem auf Bruce Lees Kampfkunst ‘Jeet Kune Do’ einerseits sowie den philippinischen Kampfkünsten (Kali, Arnis, Eskrima; der Haupteinfluß stammt aus dem Stil ‘Inosanto Kali’) andererseits. Daneben sind Einflüße und Elemente verschiedener anderer Kampfkünste enthalten wie bspw. auch aus dem Brazilian Jiu Jitsu. T.S.D. wurde von dem Münchner Kampfkunstexperten Michael Grüner auf der Basis seiner jahrzehntelangen Erfahrung entwickelt.

Der Fokus im T.S.D.-Training liegt jedoch nicht in allein auf dem Erlernen von Techniken, sondern vor allem auch auf der Umsetzung grundlegender, übergeordneter Konzepte und Taktiken, die darauf ausgerichtet sind, den Angreifer selbst unter Druck zu bringen und somit seinen Angriff direkt zu stoppen, egal was dieser vorhat(te). Dieses taktische Vorgehen ermöglicht ein intuitives Handeln, ohne zuerst über die “richtige” Technik nachdenken zu müssen.

Und weil in einer Selbstverteidigungssituation oft nicht allein Technik und Taktik entscheiden, sondern körperliche und geistige Attribute wie Schnelligkeit, Reaktion/ Reflexe, Timing, Kraft, Koordination usw., aber auch Durchhaltevermögen, Willensstärke, Angstkontrolle uvam., wird im Training viel Wert auf die Entwicklung dieser Attribute gelegt. T.S.D. ist daher auch als ganzheitliches Körpertraining hervorragend geeignet.